Dr. Phil. nat. Moshé Feldenkrais wurde 1904 in Russland geboren und wanderte 1918 nach Palästina aus.
Nach seinem Abitur in Tel Aviv studierte Feldenkrais in Paris Mechanik, Elektrotechnik und Physik.
Gemeinsam mit Joliot Curie arbeitete er in Frankreich an Forschungen für die künstliche Kernspaltung mit.
Seit seiner Jugend war Feldenkrais sportlich sehr aktiv. Er erlangte 1936 als erster Europäer den „Schwarzen Gürtel“ im Judo. Aus diesem Zusammenhang resultierte auch Feldenkrais' überdurchschnittliches Interesse für effiziente Bewegungen. Seine eigenen Knieverletzungenn motivierten ihn, einen Weg zu finden, sich selbst zu helfen.
Aus der Verknüpfung von Forschungen auf den Gebieten Mechanik, Kybernetik, Anatomie, Physiologie, Neurologie, Psychologie u. a. sowie der Theorie und Praxis fernöstlicher Kampfkünste entwickelte er über Jahrzehnte die nach ihm benannte Feldenkrais-Methode. Zwischen 1968 und 1981 führte er drei Ausbildungen zum Feldenkrais-Pädagogen durch und leitete so die Weiterverbreitung ein.
1981 erlitt Feldenkrais einen Hirnschlag, von dem er sich nicht mehr erholen konnte. Er starb 1984 im Alter von 80 Jahren in Tel Aviv.

Die Forschungen von Moshé Feldenkrais führten zu revolutionären Entdeckungen über die Zusammenhänge zwischen körperlichen Bewegungen und der Art, wie Menschen denken und fühlen.
Neueste Ergebnisse der Forschung bestätigen seine bereits in der Praxis bewährten Thesen.